Anleitungen zur Pflege und Handhabung der Salz- Pfeffer- und Muskatmühlen


Pflege: Alle Mühlen sind mit natürlichen lebensmittelechten Ölen, Wachsen oder Harzen behandelt. Nie mit den üblichen Küchenölen pflegen (nach ölen), da diese nicht aushärten und die Mühle schmierig wird und bleibt. Im Möbel oder Küchenfachhandel gibt es entsprechende Pflegemittel.

 

Sollte die Mühle nach Jahren durch nasse Hände oder weil sie mal in einer kleinen Pfütze in der Küche stand oder….. nicht mehr so schön sein, bitte mutig mit feinem Schmiergelpapier (320er oder feiner je nach Schwere des „Schadens“) anschleifen und 2-3-mal neu ölen bis das Holz kein Öl mehr aufnimmt.

 

Zwischen jeder Ölung einen Tag trocknen lassen. Sollten Sie einmal zu viel Öl auf einmal aufgebracht haben, das überschüssige Öl nach ca. 30 Min. mit einem Küchentuch abreiben und dann weiter trocknen lassen.


Pfeffermühle: Gehärteter Stahl mit einer Härte von 60 Rockwell

Generell lassen sich alle mir bekannten trockenen Pfeffer (ausgenommen Langpfeffer) mit dem Mahlwerk mahlen

So stellen Sie den Mahlgrad der Mühlen ein

  • Der Mahlgrad wird an der unteren Schraube eingestellt. Schraube runter drehen für grobes Mahlergebnis und umgekehrt. Allerdings bitte nicht auf einmal von ganz grob auf maximal fein stellen.
  • Immer in Schritten und das Mahlwerk zwischendurch leermahlen um das gröbere Mahlgut zwischen Mahlring und Mahlkonus zu entfernen.

Bitte niemals mit dem Pfeffermahlwerk Salz mahlen. Das geht zwar eine gewisse Zeit gut, aber es wird früher oder später zur Korrosion kommen.


Salzmühle: Korressionsbeständig und titannitriert

Das Salzmahlwerk ist durch die Titannitrierung korrosionsbeständig und dadurch auch zusätzlich nochmals gehärtet worden. Der Mahlgrad wird ebenfalls wie bei der Pfeffermühle an der unteren Schraube eingestellt. Es wird so verfahren wie beim Pfeffermahlwerk beschrieben.

 

Mit einer Salzmühle kann man auch Pfeffer mahlen, wenn dies einmal nötig sein sollte. Aber niemals umgekehrt – siehe oben.


Muskatmühle:

Die Muskatnuss wird, nachdem die Kurbel bis zum Anschlag herausgezogen wurde (Achtung -  starke Feder im inneren der Mühle), zunächst durch die beiden Löcher im unteren Mühlenkörper quer in die Mühle eingeführt und dann mit zwei Fingern in Längsrichtung ausgerichtet. Die Nuss ist dann hochgestellt zwischen den Haltekrallen und der Schneideplatte eingeklemmt und kann gemahlen werden.